unschaerferelation

Die Theorie der Unschärferelation in Literatur überführen: dieser Leitgedanke liegt dem neuen Roman des französischen Schriftstellers Jérôme Ferrari zu Grunde. „Das Prinzip“ ist ein Portrait des Atomphysikers Werner Heisenberg und gleichzeitig der Versuch, die Verwerfungen der modernen Welt in Worte zu fassen.

paris rom

Michel Butors „Paris – Rom oder Die Modifikation“ ist ein bemerkenswerter Roman, der dringend einer Neuauflage bedarf. Auf der ersten Seite steigt ein Mann in einen Zug, auf der letzten Seite entsteigt er diesem wieder. Dazwischen liegen gut 18 Stunden Fahrt, die er fast ausschließlich in seinem Abteil verbringen wird. Und dennoch wird er am […]

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Beinahe hätte Helwig Arenz einen Krimi geschrieben, im Falle seines Debüts “Der böse Nik” kann man aber von Glück sprechen, dass es anders kam. Der Roman schildert die grotesken Geschehnisse in einer Land-WG und besticht durch skurille Figuren und lakonischen Humor. Im Literaturpodcast WIR LASSEN LESEN stellt der Autor sein Buch vor.

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Verloren und wiedergefunden: erstmals liegt das Romandebüt von Louis Calaferte auf Deutsch vor. „Requiem für die Schuldlosen“ schildert Kindheit und Jugend des Autors in einem Armenviertel von Lyon. Ein Roman, der von Sehnsucht und Überlebenswillen in einer hoffnungslosen Umgebung erzählt.

wu ming titel

Das italienische Autorenkollektiv Wu Ming schreibt historische Romane, ohne sich allzu streng an die Geschichte zu halten. Mit “54” geht es mitten hinein ins Italien der 1950er Jahre. Libroskop hat den Roman rezensiert – allerdings für ein Printmedium…

guggolz titel

Mit seinem auf nordische und osteuropäische Autoren spezialisierten Programm hat der Guggolz Verlag schon nach einer Saison den Ruf einer Topadresse für literarische Wiederentdeckungen. Verleger Sebastian Guggolz verrät im Interview, wie er die Titel auswählt und warum um Neuübersetzungen häufig kein Weg herum führt.

tejucole titel

Nach seinem erfolgreichen New York-Roman „Open City“ hat Teju Cole sein Debüt „Jeder Tag gehört dem Dieb“ überarbeitet, erstmals erscheint der Reiseroman nun auf Deutsch. Es ist ein wütendes und pessimistisches Buch über die nigerianische Metropole Lagos.

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Im Neuheitenwahn des Literaturbetriebs bleibt häufig übersehen, dass zahlreiche Texte immer noch der Entdeckung und Übersetzung harren. In der ersten Folge einer neuen Serie geht es um ein Projekt, das auf solche Werke aufmerksam machen will: Finnegan’s List.

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Das Jahr 2015 hat seine erste große literarische Debatte, die kurzzeitig Züge eines Skandals annahm. Durch die Terroranschläge von Paris verstärkt, wurde Unterwerfung von Michel Houellebecq zum „Roman der Stunde“ hochstilisiert. Doch das neueste Werk des französischen Provokateurs ist literarisch schwach auf der Brust und bleibt als Zukunftsvision eher platt.

Dogon12

Die Einsamkeit ist politisch: Yannick Haenel lässt einen Durchschnittsfranzosen ganz unten ankommen und eine existenzielle Läuterung durchleben. Als er Bekanntschaft mit den „bleichen Füchsen“ schließt, wird ihm klar, dass er nicht alleine ist…

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